Ausbildungsmethoden

Meine Methoden sind vielseitig, so wie auch jedes Pferd und jeder Mensch anders ist. Ich versuche für jedes Reiter/Pferd-Paar den geeigneten Weg zu finden, um letztlich dort anzukommen, wo sie hin möchten. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam. Ich verwende keine Gewalt und keinen Zwang, sondern versuche Menschen und Pferde auszubilden, die mit Freude gemeinsam arbeiten.
Eine wichtige Grundlage hierfür ist, dass das Pferd das Tempo der Ausbildung bestimmt. Wenn es mental oder körperlich noch nicht bereit ist einen Schritt weiter zu gehen, dann respektiere ich das. Das heißt natürlich auch, dass ich keinen Zeitrahmen festsetzen kann, wie lange die Ausbildung dauert, aber ich glaube an das Prinzip der Nachhaltigkeit. Denn wer jungen Pferden die Zeit gibt, in ihre Aufgaben hereinzuwachsen, wird später sichere und gesunde Reitpferde haben.




Am Anfang unserer Zusammenarbeit steht also immer ein langes Gespräch, in dem wir uns gemeinsam überlegen wohin die Reise gehen soll. Soll das Pferd ein Therapiepferd werden? Oder soll es Wanderritte gehen? Liegt die gymnastizierende Arbeit am Platz im Fokus oder der Kumpel, der jeden Spaß mitmacht? Soll es im Gebiss oder dem Bosal geritten werden? Soll ich die Ausbildung alleine übernehmen oder ist vielleicht der Traum, das Jungpferd selbst auszubilden und ich soll nur unterstützen? Wo stehen Reiter und Pferd aktuell in ihrer Ausbildung und wo hakt es?
Wenn wir wissen, wohin wir wollen und wo wir sind, dann können wir auch leichter herausfinden, wie wir dorthin kommen können und welches Equipment wir dafür nutzen wollen. Ich arbeite gerne mit dem Bosal, aber auch dem klassischen Kappzaum, je nachdem was Pferd und Reiter am meisten zusagt. Viele Pferde können auch vom Clickertraining enorm profitieren.
Wichtig ist mir: Was bei Ihrem Pferd zum Einsatz kommt, haben Sie selbst in der Hand. Schließlich sollen Sie es später auch benutzen.